Feeds:
Artikel
Kommentare

Neil Robertson erster Bahrain Champion!

Finale bot einen Snooker „Krimi“!

Spannender kann ein Finale kaum sein. Neil Robertson und Matthew Stevens lieferten sich am Snookertisch ein Duell auf ganz hohem Niveau. Der „Welsh Dragon“ war stets darum bemüht den Rückstand nach Frames aufzuholen. Beim Zwischenstand von 7:7 schaffte er den Ausgleich.

Die große Chance in Führung zu gehen, vergab Stevens im darauf folgenden Frame, als er beim Endspiel auf die Farben  die Schwarze  auf dem Tisch ließ, anstatt sie zu potten. „Melbourne Machine“ Robertson bestrafte diesen Fehler gnadenlos, sicherte sich Frame 15 und ging wieder mit 8:7 in Führung.

Gespielt wurde gemäß dem Modus „Best of 17″. Neil Robertson fehlte demnach nur noch ein Frame zum Sieg. So sollte dann auch Frame 16 der Letzte des packenden Finales werden. Robertson gewann mit 9:7 und trug sich als erster Spieler in die Siegerliste der „Bahrain Championship“ ein.

Glückwunsch an beide Finalteilnehmer; boten sie doch über die gesamte Spieldauer Weltklassesnooker auf außerordentlich hohem Niveau. Danke Neil Robertson! Danke Matthew Stevens! Euer Finale war beste Werbung für den Snookersport!

Beste Wünsche!

Bahrain Championship: Halbfinale

Matthew Stevens und Neil Robertson setzen sich durch!

Nun ist es also so weit: Die Bahrain Championship befindet sich auf der Zielgeraden! In der ersten Halbfinalbegegnung besiegte der Waliser Matthew Stevens, den siebenfachen Weltmeister, Stephen Hendry aus Schottland mit 6:4 . Dabei konnte Hendry nicht mehr an seine starke Leistung der vergangenen Turniertage anknüpfen. Lange ist es her, seit einer der beiden Spieler ein Finale eines Weltranglistenturniers erreichen konnte. Entsprechend groß war der Druck, mit dem Hendry und Stevens während des gesamten Spiels umzugehen hatten.  Am Ende, wirkte der „Welsh Dragon“ entschlossener und zog ins Finale ein.

Im Zweiten Halbfinale trafen Neil Robertson und Mark Allen aufeinander – Endergebnis: 6:4 für den Australier. Mark Allen scheiterte einmal mehr an seiner zu offensiven Spielweise. Riskante Bälle, die am Ende den Weg in die Tasche nicht fanden. So wartet Allen immer noch auf seine erste Finalteilnahme, während Neil Robertson in seinem dritten Halbfinale zum dritten Mal ins Endspiel einzieht. Seine bisherigen beiden Finalteilnahmen, krönte der Australier am Ende auch mit den Titel.

Das erste Finale von Bahrain heißt demnach Matthew Stevens gegen Neil Robertson. Eines ist bereits jetzt schon sicher: Das Erreichen des Finales bedeutet für beide einen lang ersehnten “warmen Regen“ wichtiger Ranglistenpunkte.

Persönliche Anmerkung zum Schluss: Ich habe weder den „Welsch Dragon“ noch „Melbourne Machine“ im Finale von Bahrain erwartet – Sie etwa?

Beste Wünsche!

Bahrain Championship: Viertelfinale

Maguire nicht „on fire“ – Robertson stark!

Im Vorfeld des Turniers erklärte er sich selbst zum Favoriten, nachdem feststand, dass einige hochkarätige Spieler  in Bahrain nicht antreten werden. Hat sich Stephen Maguire ein Mal mehr zu sehr unter Druck gesetzt?  Mit 2:5 musste sich der „Merlin of Milton“, dem stark aufspielenden Neil Robertson geschlagen geben. 

„Welsh Dragon“ kommt weiter!

Matthew Stevens behielt im Spiel gegen den „Spaceman“, Dominic Dale, mit 5:2 die Oberhand. Der „Welsh Dragon“ muss lange zurückdenken, wann er das letzte Mal das Halbfinale eines Weltranglistenturniers ereichte.

Mark Allen setzt sich durch!

Im dritten Viertelfinalspiel gewann der junge Mark Allen ebenfalls mit 5:2 gegen Barry Hawkins und löste somit das Ticket für das morgige Halbfinale.

Stephen Hendry marschiert!

5:2 hieß es am Ende auch in der Begegnung zwischen Stephen Hendry und Rob Milkens. Der siebenfache Weltmeister zog mit einer überzeugenden Leistung völlig verdient in die nächste Runde ein.

Wer wird der erste Bahrain Champion?

Das Halbfinale am morgigen Freitag hat demnach folgendes Aussehen: Mark Allen bekommt es mit “Melbourne Machine“, Neil Robertson zu tun und „The Golden Boy“, Stephen Hendry, trifft auf Matthew Stevens.

Bleibt also mit Spannung abzuwarten, welche beiden Spieler sich am Samstag zum ersten Bahrain-Finale am Snookertisch messen werden. Sie wollen meinen Tipp wissen? Nein! Verrate ich nicht. Ich persönlich freue mich auf zwei tolle Semifinalspiele und auf ein spannendes Finale. „May the best man win…“

Beste Wünsche!

Bahrain Championship: Achtelfinale

Das Achtelfinale der Bahrain Championship ist absolviert und es gab Licht- und Schattenseiten. Ein Highlight bot auf alle Fälle Stephen Maguire, der sich nach seinem gestrigen Zittersieg gegen Mark Davis, wie ausgewechselt präsentierte. Souverän und wohl in blendender Form, ließ er Joe Perry keine Chance. Überraschend deutlich schickte er den „Gentleman“ mit 5:0 „wihtewashed“ nach Hause.

Michael Holt, spielt nach eigener Aussage, so gut wie noch nie in seiner Karriere. Gegen Rob Milkens jedoch, verspielte der „Hitman“ eine 4:0 Führung. Am Ende hieß es demnach 5:4 für Milkens der somit seinen Einzug ins Viertelfinale feiern konnte.

Ein Duell mit ganz speziellem Hintergrund, fand zwischen Neil Robertson und Stephen Lee statt. Für beide ging es um viel und entsprechend war der Druck am Tisch zu spüren. Neil Robertson läuft Gefahr am Ende der Saison aus den Top 16 heraus zu fallen. Stephen Lee hat ein ähnliches Problem; bei ihm geht es allerdings um den Verbleib in den Top 32.

Lee spielte über weite Strecken glücklos und stellte Robertson immer mal wieder einen leichten Einsteiger direkt vor die Tasche. Nach einer zwischenzeitlichen 4:1 Führung von „Melbourne Machine“ konnte Stephen Lee Frame Nummer sechs für sich entscheiden und somit auf 4:2 verkürzen. Letztendlich sicherte sich jedoch Robertson den Sieg mit 5:2 .

Barry Pinches erreichte nach langer Zeit mal wieder ein Achtelfinale und musste heute gegen Stephen Hendry antreten. Der siebenfache Weltmeister spielte in bestechender Form und wirkte dabei sehr souverän. Der Mann aus Norwich war mit Sicherheit nicht chancenlos, musste sich aber am Ende mit 1:5 geschlagen geben. Sollte Hendry diese gute Form konservieren können, wird er in diesem Turnier noch sehr weit kommen.

In einem rein walisischen Duell, setzte sich Matthew Stevens gegen Ryan Day knapp mit 5:4 durch. Stevens zeigt deutlich ansteigende Form und trifft nun im Viertelfinale auf Dominic Dale. Der „Spaceman“ erreichte hingegen die Runde der letzen Acht, nach der Absage von Steve Davis, kampflos.

Die weiteren Resultate: Barry Hawkins schlägt Mike Dunn mit 5:4 und Mark Allen setzt sich mit 5:2 gegen Michael Judge durch.

So kommt es im Viertelfinal der Bahrain Championship zu folgenden Begegnungen: Dominic Dale – Matthew Stevens , Rob Milkens – Stephen Hendry , Barry Hawkins – Mark Allen , Neil Robertson – Stephen Maguire .

Der „Merlin of Milton“, Stephen Maguire ist also weiter im Rennen und macht als zweiter der Weltrangliste weiteren Boden auf den punktemäßig enteilten Ronnie O’Sullivan gut. Ein eventueller Turniersieg macht Maguire zwar nicht zur neuen Nummer eins, aber der Punkteabstand zu „The Rocket“ würde sich deutlich geringer darstellen.

Das Turnier am persischen Golf, ich nenne es mittlerweile die „Baharain-“Absagen“-Championship“, scheint für manchen Spitzenspieler kein guter Ort zu sein.  Die Liste der Namen, die in ihren jeweiligen Spielen als Favoriten gehandelt wurden und das Turnier nur noch als Zuschauer verfolgen, ist lang geworden. Natürlich sollte man das nicht pauschalisieren es gibt auch Gegenbeispiele.

So setzte sich Joe Perry mit einer Klasseleistung gegen Rod Lawler durch. Mit 5:1 stürmte der „Gentleman“ verdient in die nächste Runde. Stephen Maguire hingegen tat sich gegen Mark Davis unerwartet schwer. In einem schwachen Spiel behielt der “Merlin of Milton“ mit einem 5:3 gegen den Qualifikanten die Oberhand. 

Die Absagen potentieller Favoriten, die erst gar nicht die Reise nach Bahrain antraten, sowie das frühzeitige Ausscheiden einiger  Topspieler, haben für das bevorstehende Achtelfinale ein recht interessantes Bild entstehen lassen. Wenn man sich die Liste der „Letzten 16″ anschaut, so findet man Spieler, die schon sehr lange nicht mehr in diesem Feld zu finden waren. Es wäre also durchaus denkbar, dass die „Bahrain Championship“ am Ende einen Sieger hervorbringt, mit dem vorher niemand gerechnet hat. Für Spannung ist gesorgt.

Die Resultate im Einzelnen, sowie die Begegnungen des Achtelfinales, entnehmen Sie bitte den einschlägig bekannten Webseiten oder bei „EUROSPORT“

 

Auch Steve Davis sagt Bahrain ab!

Mein Beitrag kommt etwas verspätet, aber ich kann diese Meldung nicht einfach ignorieren.

Nach John Higgins, Mark Selby und Ding Junhui (terminliche Gründe) und Ronnie O’Sullivan (gesundheitliche Gründe), hat nun auch Steve Davis aus gesundheitlichen Gründen seine Teilnahme am Turnier in Bahrain abgesagt.

Sein Achtelfinal-Gegner Dominic Dale, zieht somit kampflos ins Viertelfinale ein. Der „Spaceman“ trifft nun auf den Sieger des rein walisischen Duells zwischen Matthew Stevens und Ryan Day.

Kleine Randbemerkung von mir zum „Absagen-Turnier“ von Bahrain: Wann geht der nächste Spieler zum Arzt?

Bahrain Championship „ohne Vier“!

Vier Spieler aus der Weltspitze nicht am Sart!

Hurra! Ein neues Maintour Event! OH WEH! 25%  aus den „Top 16″ nicht dabei!   So oder ähnlich hätte die Überschrift zu diesem Beitrag auch lauten können – ich konnte mich nicht entscheiden…

Seit dieser neue Termin vom Weltverband in den Kalender aufgenommen wurde und das damit verbundene Terminchaos zu Tage trat, habe ich mich an anderer Stelle bereits mehrfach dazu geäußert.

Ich kann hier nur noch einmal wiederholen, dass diese Terminplanung der WSA mehr als unglücklich ist (milde formuliert…).

Fakt ist natürlich, dass die Maintour „krankt“. Die WSA muss sich mit dem Verlust von zwei Hauptsponsoren auseinandersetzen und die Lücken müssen gestopft werden. Ob das operieren mit der Brechstange, die richtige Lösung ist, darf zumindest bezweifelt werden.

Die Bahrain Championship findet nun zum ersten Mal statt und es fehlen gleich mehrere Topspieler. John Higgins, Mark Selby und Ding Junhui haben ihre Verträge bei der „Premier League Snooker“ zu erfüllen. Doch damit nicht genug. Der Arzt von Ronnie O’Sullivan befand, dass sich der amtierende Weltmeister und Nummer eins der Weltrangliste eine Pause gönnen sollte. Gesagt, getan – Ronnie sagte seine Teilnahme ab!

Somit fehlen zur Premiere des neuen Maintour-Events in Bahrain gleich vier Spieler aus der Weltspitze. Rechnet man es unter dem Aspekt, dass alle vier fehlenden Stars den „Top 16″ angehören, sind das 25 % ! Ein mächtiger Wert!

Die Absage von O’Sullivan hat nun zur Folge, dass Altmeister Steve Davis automatisch im Achtelfinale steht. Sollte er sein Match gegen den Gewinner aus dem Spiel Dale gegen Fu gewinnen, dann hat auch er ein massives Terminproblem! Das Viertelfinale beginnt am Donnerstag und genau unter diesem Datum steht bei „The Nugget“ ebenfalls die Premier League im Kalender…!

Das Thema „Terminkollision“ ist mittlerweile ausgelutscht und dennoch treibt es vielen Beteiligten noch immer die Zornesröte ins Gesicht. Ich persönlich habe Angst, vom vielen Kopfschütteln über dieses Chaos, irgendwann ein Schleudertrauma zu erleiden; aber ich bin ja nur ein kleiner Schreiberling…

Beste Wünsche!

Am Sonntag standen beim Turnier der „World Series of Snooker“ in Warschau die beiden Halbfinals und das Finale auf dem Programm. Hier die Ergebnisse:

Halbfinale

Ken Doherty  -  Mark Selby     5 : 3

 Ding Junhui  – Steve Davis     5 : 1

F i n a l e

Ken Doherty  -  Ding Junhui     4 : 6

Das Finale war bis zum Zwischenstand von 4:4 durch ein Kopf-an-Kopf Rennen geprägt. Vier Mal ging der „Darling of Dublin“, Ken Doherty in Führung und vier Mal zog sein Gegner Ding Junhui zum jeweiligen Ausgleich nach. Beim „Best of 11″ Endspiel entschied der junge Chinese Frame neun und zehn jedoch für sich und gewann am Ende mit 6:4 .

Bei beiden Finalisten war ein deutlicher Formanstieg zu erkennen. Ding Junhui spielte, nach eigener Aussage, sein bestes Snooker seit Monaten. Auch Ken Doherty durfte nach dem erreichen des Finales von Warschau, Selbstvertrauen für kommende Augaben getankt haben.

John Higgins „tauschte“ in Warschau das Snooker-Queue mit einem TV Mikrofon. Für den TV Sender Eurosport führte er die Interviews mit den Spielern und machte auch dabei ein gute Figur. Als Mitveranstalter durfte  der „Wizzard of Wishaw“ mit dem Verlauf des Turniers wohl auch zufrieden gewesen sein.

World Series of Snooker in Warschau

Polnishe Amateure chancenlos!

Überraschungen und Sensationen blieben aus. Die Profis der Snookerszene gaben sich keine Blöße. Gegen die Amateure aus Polen gab es in vier Spielen vier Mal ein „zu Null“ Ergebnis. Hier die Resultate vom Samstag auf einen Blick:

Ken Doherty – Rafal Gorecki 4 : 0

Mark Selby – Mariusz Sirko 4 : 0

Ding Junhui – Piotr Murat 4 : 0

Steve Davis – Rafal Jewtuch 4 : 0

 

Durch das Ausscheiden der vier angetretenen Amateure, treffen im morgigen Halbfinale die Profis aufeinander: Ken Doherty bekommt es dabei mit Mark Selby zu tun und im Spiel Ding Junhui gegen Altmeister Steve Davis kommt es zum „Duell“ der Generationen.

Hierzu ist ein ausführlicher Beitrag als Podcast abrufbar.   

Ein Schotte gewinnt in Glasgow!

John Higgins gewinnt Grand Prix 2008

Der „Wizzard of Wishaw“ bezwang im Finale von Glagow, Ryan Day mit 9:7 und sicherte sich somit den Gewinn des Grand Prix in seiner Heimatstadt. Gespielt wurde gemäß dem Modus „Best of 17″ und dabei sah der zweifache Weltmeister bereits nach neun Frames, wie der sichere Sieger aus. Bei einem Zwischenstand von 2:7 schien Ryan Day bereits am Rande der Niederlage zu stehen. Der Waliser konnte jedoch mit einer starken Energieleistung auf 7:8 verkürzen und alles war wieder offen. Frame 16 entschied John Higgins jedoch für sich und brachte somit seinen ersten schottischen Titel unter Dach und Fach.

Ryan Day konnte im Finale leider nicht mehr an die starke Leistung anknüpfen, die er im Halbfinale gegen Alister Carter zeigte. Die zwischenzeitliche 7:2 Führung von Higgins, stellte sich am Ende doch als zu große Lücke dar, die der Waliser nicht mehr egalisieren konnte. Es wurde lediglich nochmal knapp – zum Sieg reichte es jedoch nicht mehr. 

Glückwunsch an den „Wizzard of Wishaw“, der in seinem Heimat Grand Prix in Glasgow die schottischen Farben bis ins Finale hochhielt und mit dem Gewinn des Grand Prix 2008 krönte.

« Neuere Artikel - Ältere Artikel »